Elektrofahrzeuge sind auf deutschen Straßen längst keine Rarität mehr. Aber viele Fahrer und auch Sachverständige wissen noch nicht, was bei einem E-Auto-Unfall besonders zu beachten ist.

Das Hochvoltsystem: Größte Gefahr nach dem Unfall

Das gefährlichste Element nach einem E-Auto-Unfall ist das Hochvoltsystem. Die Batteriespannung von bis zu 800 Volt kann lebensgefährlich sein. Moderne E-Fahrzeuge schalten das Hochvoltsystem bei einem Unfall automatisch ab – aber verlassen Sie sich nicht blind darauf. Berühren Sie niemals orange-farbene Kabel oder Gehäuse nach einem Unfall.

Feuergefahr durch beschädigte Batterie

Eine beschädigte Lithium-Ionen-Batterie kann noch Stunden oder Tage nach einem Unfall in Brand geraten. Falls der Akku beschädigt wurde, informieren Sie Feuerwehr und Abschleppunternehmen darüber. Das Fahrzeug sollte auf einem Freigelände und nicht in einer Garage abgestellt werden.

Begutachtung durch Spezialisten

Nicht jeder Kfz-Sachverständige ist für E-Fahrzeuge ausgebildet. Bei MEISTERWERK Kfz Gutachten haben wir uns auf die Bewertung von Elektrofahrzeugen spezialisiert. Wir beurteilen nicht nur sichtbare Karosserieschäden, sondern auch den Zustand der Hochvoltkomponenten und des Akkus.

Besonderheiten bei der Schadensregulierung

Die Reparaturkosten bei E-Fahrzeugen können deutlich höher sein als bei konventionellen Fahrzeugen – vor allem wenn der Akku beschädigt ist. Ein professionelles Gutachten ist deshalb besonders wichtig, um alle Kosten vollständig geltend zu machen.