Viele Unfallgeschädigte unterschätzen die Bedeutung einer Achsvermessung nach einem Unfall. Dabei kann selbst ein vermeintlich harmloser Auffahrunfall die Fahrwerksgeometrie erheblich verändern.

Warum eine Achsvermessung nach dem Unfall?

Die Achsgeometrie eines Fahrzeugs ist hochpräzise eingestellt. Schon geringe Abweichungen können zu ungleichmäßigem Reifenverschleiß, schlechterem Fahrverhalten und erhöhtem Kraftstoffverbrauch führen. Nach einem Unfall – selbst bei optisch intaktem Fahrwerk – können sich Spurwinkel, Sturz und Nachlauf verändert haben.

Verborgene Schäden erkennen

Die Achsvermessung kann Schäden aufdecken, die bei der normalen Sichtprüfung nicht erkennbar sind. Verformungen an Fahrwerksteilen, verstellte Spurstangen oder verbogene Achslenker werden durch die Vermessung sichtbar. Diese Schäden müssen dokumentiert und der gegnerischen Versicherung gemeldet werden.

Bedeutung für die Schadensregulierung

Für die Schadensregulierung ist die Achsvermessung ein wichtiges Dokument. Sie beweist, dass unfallbedingte Schäden am Fahrwerk vorliegen, die repariert werden müssen. Ohne diesen Nachweis kann es schwer sein, die Reparaturkosten von der Versicherung erstattet zu bekommen.

Achsvermessung als Teil des Gutachtens

Bei MEISTERWERK Kfz Gutachten empfehlen wir nach jedem größeren Unfall eine Achsvermessung als Teil der Schadensaufnahme. Wir koordinieren alle notwendigen Untersuchungen und stellen sicher, dass alle Schäden vollständig im Gutachten erfasst werden.